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Cocos Diving

Die 36 Bootsstunden von Costa Ricas Pazifikküste entfernte Insel Cocos Island ist unter Tauchern auch als der „Berg der Haie“ bekannt. Vor Cocos liegen einer der spektakulärsten Tauchplätze der Welt mit Großfischgarantie. Hier sieht man riesige Fischschwärme, oft Stachelmakrelen und Barrakudas. Und jede Menge Großfisch wie Seidenhaie, Galapagoshaie, Silberspitzenhaie, Mantas, Walhaie, Segelfische und Delphine lassen jedes Taucherherz vor lauter Adrenalin höher schlagen. Was man vor Cocos Unterwasser bei nur einem Tauchgang zusehen bekommt, sieht man an den meisten Tauchplätzen dieser Welt nicht in einer ganzen Woche. Die Insel ist ein Großfischspot der Superlative.

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Cocos Island – Der Berg der Haie

Cocos Island liegt 532 km östlich vor der Pazifikküste Costa Ricas. Das kleine Island ist nicht vielen Menschen ein Begriff, wer aber den Roman die Schatzinsel gelesen hat, verfügt zumindest über eine wage Vorstellung von der Kokos-Insel.
Viele berühmte Piraten, wie Benito Benito, Henry Morgan oder Kapitän Thompson, sollen hier ihre Beute vergraben haben, wie zum Beispiel den berühmten Goldschatz von Lima. Viele Abenteurer und Schatzsucher haben in zahlreichen Expeditionen versucht das Gold zu finden, aber bis zum heutigen Tage wurde kein Schatz entdeckt.

Seit Cocos Island von der costaricanischen Regierung 1978 zum Nationalpark erklärt wurde, erhält niemand mehr die Erlaubnis auf der Insel nach Schätzen zu suchen. Heute gehört Cocos  zum Weltkulturerbe der UNESCO und die Schutzbestimmungen auf der Insel und im Umkreis von 12 Seemeilen sind sehr streng.

Der eigentliche Schatz Cocos Island ist jedoch in seiner weltweit einmaligen Unterwasserwelt zu finden. Die Insel ist die Spitze eines riesigen Unterwasservulkans und vor ihr tummelt sich alles was Unterwasser Rang und Namen hat: Hammerheads, white tips, black tips, whale sharks, marble rays, eagle rays, mobula rays, manta rays, turtles, yellow fin tuna, jacks, silkies, sailfish, marlins, wahoos, dolphins, red lip batfish  findet man in unbeschreiblichen Mengen vor. Eine Schule von hammerhaien

Grund für den Fischreichtum sind kalte und nährstoffreiche Meeresströmungen, die aus der Tiefe des pazifischen Ozeans an die Oberfläche gelenkt werden. Sie bringen Unmengen an pflanzlichem und tierischem Plankton mit, und bilden die Grundlage der Nahrung für die zahlreichen Jäger der Meere.

Cocos erreicht man am besten von der Küstenstadt Puntarenas in Costa Rica aus. Die Fahrt über den offenen Pazifik dauert ca. 36 Stunden.  Es gibt nur ein handvoll Safariboote die das Eiland ansteuern, und die Anzahl der Taucher vor Ort wird durch die Ranger des Nationalparks stark begrenzt.

Auch wenn man meisten nur in einer Tiefe von 18 bis 30 Metern taucht, sind die Spots vor Cocos Island nichts für schwache Gemüter. Starke Strömungen wirbeln um die Riffe, die von schroffen Zacken und Felsspitzen umgeben sind. Die starke Brandung merkt man noch bis in Tiefen von 20 Metern, und sie wirbelt einen in allen Richtungen. Der Einsatz eines Riffhackens bringt da nur wenig. Die Sichtweiten sind oft eingeschränkt und es gibt überall Temperatursprungschichten.

Die Spots erreicht man mit kleinen Zodiaks, die einen später wieder einsammeln, und zum Mutterschiff zurück bringen. Dekompressionskammern und medizinische Versorgung gibt es erst im weit entfernten Costa Rica, weshalb dieses Tauchgebiet auch nur für erfahrene Taucher zu empfehlen ist.

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