Rangiroa – die Lagune der Unendlichkeit

In Französisch Polynesien reist man am besten mit dem Flugzeug.  Mit Air Tahiti erreichten wir nach 1,5 Stunden Flugzeit unser nächstes Ziel, das Rangiroa-Atoll.

Tahiti Air

Tahiti Air

Rangiroa liegt ca. 350 km nordöstlich von Tahiti und ist das größte Atoll des Tuamotu-Archipels in Französisch-Polynesien, und das zweitgrößte Atoll der Welt. Seine ca. 2500 km² große Lagune ist von einem 200 km langen Ring aus 240 Inseln, die vom zahlreichen Meereseintritte voneinander getrennt sind, umgeben. Menschliches Leben  gibt es nur in den Dörfern Avatoru und Tiputa  im Nordenwesten.  Die übrigen Inselteile sind unbewohnt, oder wenn dann nur sehr dünn besiedelt.

Rangiroa

Rangiroa

Untergebracht waren wir in der kleinen Pension Raira Lagon auf Avatoru, welches nur wenige Minuten vom Flughafen und der Ortschaft entfernt liegt. Das Raira Lagon besteht aus 10 Bungalows im polynesischen Stil, einem Restaurant mit Bar und eigenem Strand.

Raira Lagon

Raira Lagon

Rangiroa zählt zu den bekanntesten Taucherparadiesen der Welt und ist durch seine reißende Strömung und spannenden Drifttauchgänge bekannt.  Fast alle Tauchgänge auf Rangiroa werden an den beiden Passagen „Tiputa Pass“ und „Avotoru Pass“ durchgeführt. Diese beiden Passagen sind es die Rangiroa als Tauchrevier berühmt gemacht haben. Neben den üblichen Riffbewohner, von denen es hier nur so wimmelt, sind es aber die großen Meerestiere die uns nach Rangiroa locken. Diese halten sich in großer Zahl in den Kanälen, die in den offenen Ozean führen, auf.

Weißspitzenriffhaie

Weißspitzenriffhaie

Besonders der „Tiputa Pass“ hat es in sich. Die Drifttaugänge hier werden wir so schnell nicht vergessen. Tauchen ist hier nur bei der hereinkommenden Flut möglich, denn bei abfließendem Wasser würden man in den offenen Ozean gespült werden. Der Pass wird von einem Riff mit sehr steilen Wänden umgeben, daher nennt man Tiputa auch das Valley. Ein Tauchgang beginnt in einem von der Strömung geschützten Gebiet an der Außenwand der Rinne in ca. 30 Meter Tiefe. Hier kann man Rochen, Mantas, graue Riffhaie, Weiß- und Silberspitzenriffhaie, sowie große Fischschwärme von Snappern und Makrelen beobachten. Nach einer gewissen Zeit lässt man sich von der Strömung rasch in das Valley tragen und landet in den flacheren Gebieten am Eingang der Lagune. Mit viel Glück entdeckt man beim driften in den Schlupflöchern des Tales Hammerhaie. Was man aber immer sieht sind Schwärme  von Snapper und Falterfischen.

„Tiputa Pass“

„Tiputa Pass“

Der „Avatoru Pass“ ist eine abgespeckte Version vom „Tiputa Pass“. Die Strömung ist hier deutlich schwächer und daher ist der Pass auch für Anfänger geeignet.

„Avatoru Pass“

„Avatoru Pass“

Rangiroa bietet neben dem Tauchen auch noch andere Freizeitmöglichkeiten. In der wunderschönen Lagune kann man schnorcheln und mit einem Kanu über das Wasser paddeln.  

Paddeln auf Rangiroa

Paddeln in der Lagune von Rangiroa

Rangiroa ist für seine Produktion schwarzer Südseeperlen bekannt und es lohnt sich einer der vielen Perlenfarmen zu besichtigen.

Perlenfarm auf Rangiroa

Perlenfarm auf Rangiroa

Fünf Tage verbrachten wir auf Rangiroa, dann brachen wir wieder auf zu unserem nächsten Ziel – Fakarava.

Fortzetzung folgt………

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Eingeordnet unter Französisch Polynesien, Reiseberichte

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